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Asch-Schahīd ath-Thānī
Schriftsteller · Lebte 1506 bis 1558 · im Alter von 52
Asch-Schahīd ath-Thānī (arabisch الشهيد الثاني, DMG aš-Šahīd aṯ-ṯānī ‚der zweite Märtyrer‘; eigentlich Zain ad-Dīn al-Dschubaʿī al-ʿĀmili / زين الدين بن علي الجبعي العاملي / Zayn ad-Dīn al-Ǧubaʿī al-ʿĀmili; geboren am 9. März 1506 in Dschubaʿ; gestorben um 1559) war ein libanesischer zwölferschiitischer Rechtsgelehrter und Theologe.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Zur Person
Er wurde in Dschabal ʿAmil (Südlicher Libanon) in eine schiitische Gelehrtenfamilie geboren. Ebenso wie sein Vater wurde er Ibn al-Huddscha (etwa: Quelle der Beweiskraft) genannt und studierte bei verschiedenen sunnitischen und schiitischen Gelehrten. Er unternahm Studienreisen nach Damaskus (1530), Ägypten (1535), Jerusalem (1541-1542) und Istanbul (1545), Mekka (1557) und anderen Orten. In der islamischen Schule Nūrīya in der Bekaa-Ebene unterrichtete er das schiitische Recht der Rechtsschule (Madhhab) der Dschafariten und das der vier Rechtsschulen der Sunniten. Er ist Verfasser zahlreicher Werke, wovon sein Kommentar zur al-Lumʿa ad-Dimaschqiyya / اللمعة الدمشقية / al-Lumʿa al-Dimašqīya / ‚Der Damaszener Glanz‘ von asch-Schahīd al-Awwal am bekanntesten ist. Verschiedene seiner Werke waren Bestandteil des Madrasa-Curriculums der Safawiden und stehen weiterhin auf dem Lehrplan. Nach seinem gewaltsamen Tod wurde er von den schiitischen Gläubigen als Märtyrer verehrt. Das Buch Schuhada-e chamsa kay Halaat-e Zindagi (kurz: Biographien der Fünf Märtyrer) von Muhammad Husain Nadschafi (geb. 1932) zählt ihn zur Gruppe der Fünf Märtyrer (persisch شهدای پنجگانه) des Schia-Islams.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0