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Alexander Mitscherlich

Deutschland · Akademiker · Lebte 1908 bis 1982 · im Alter von 73

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Alexander Harbord Mitscherlich (* 20. September 1908 in München; † 26. Juni 1982 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Arzt, Psychoanalytiker, Hochschullehrer und Schriftsteller.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1982Gestorben26. Juni 19821973Cultural Honor Prize of the City of MunichAuszeichnungWilhelm Leuschner MedalAuszeichnung1969Peace Prize of the German Publishers' and Booksellers' AssociationAuszeichnung1908Geboren20. September 1908

Fotos 1

Auszeichnungen

Wilhelm Leuschner Medal1973
Cultural Honor Prize of the City of Munich1973
Peace Prize of the German Publishers' and Booksellers' Association1969

Familie

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Zur Person

Alexander Harbord Mitscherlich (* 20. September 1908 in München; † 26. Juni 1982 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Arzt, Psychoanalytiker, Hochschullehrer und Schriftsteller. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges beauftragten ihn 1946 die Ärztekammern der drei Westzonen mit der Leitung einer Kommission zur Beobachtung der „NS-Ärzteprozesse“ in Nürnberg. 1949 erschien die abschließende Publikation der Kommission Wissenschaft ohne Menschlichkeit: Medizinische und Eugenische Irrwege unter Diktatur, Bürokratie und Krieg in einer Auflage von 10.000 Exemplaren, aber das Buch wurde nirgendwo bekannt. Mitscherlich war seitdem aus den medizinischen Fakultäten Deutschlands ausgegrenzt und wurde nie an eine medizinische Fakultät berufen. Sein bekanntestes Werk Die Unfähigkeit zu trauern, das er 1967 gemeinsam mit seiner Ehefrau Margarete Mitscherlich veröffentlichte, befasst sich mit dem Umgang der ehemaligen Anhänger Hitlers mit ihrer eigenen Verstrickung in Schuld und Untergang des Nationalsozialismus.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Deutschland
Kategorie
Akademiker
Art
Akademiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1908 bis 1982 · im Alter von 73

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