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Hannah Arendt

Vereinigte Staaten · Akademiker · Lebte 1906 bis 1975 · im Alter von 69

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Hannah Arendt (geboren am 14. Oktober 1906 in Linden, heute Hannover, als Johanna Arendt; gestorben am 4. Dezember 1975 in New York City) war eine deutsch-US-amerikanische politische Theoretikerin und Publizistin.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2025Todestag am 4. Dezember.4. Dezember 20251975Gestorben4. Dezember 1975Benjamin E. Lippincott AwardAuszeichnungSonning PrizeAuszeichnung1974“The law of progress holds that everything now must be better than what was there before. Don’t you see if you want something better, and better, and better, you lose the good?”Eigene WorteInterview with French writer Roger Errera in New York Review of Books (1974)

1970“In a head-on clash between violence and power, the outcome is hardly in doubt.”Eigene WorteOn Violence (1970)

“The most radical revolutionary will become a conservative the day after the revolution.”Eigene Worte12. September 1970The New Yorker (12 September 1970)

1969Emerson-Thoreau MedalAuszeichnung1967Sigmund Freud PrizeAuszeichnung1963“What makes it so plausible to assume that hypocrisy is the vice of vices is that integrity can indeed exist under the cover of all other vices except this one.”Eigene WorteOn Revolution (1963), ch. 2

1962“In politics, love is a stranger, and when it intrudes upon it nothing is being achieved except hypocrisy.”Eigene Worte21. November 1962Letter to James Baldwin (21 November 1962)

Fellow of the American Academy of Arts and SciencesAuszeichnung1952Guggenheim FellowshipAuszeichnung1929“In its flight from death, the craving for permanence clings to the very things sure to be lost in death.”Eigene Wortep. 17

1906Geboren14. Oktober 1906

Fotos 12

In ihren eigenen Worten 10

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Hannah Arendt
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10 Aussagen, neueste zuerst
  1. The law of progress holds that everything now must be better than what was there before. Don’t you see if you want something better, and better, and better, you lose the good?

    1974, Interview with French writer Roger Errera in New York Review of Books (1974), Eigene Worte

  2. In a head-on clash between violence and power, the outcome is hardly in doubt.

    1970, On Violence (1970), Eigene Worte

  3. The most radical revolutionary will become a conservative the day after the revolution.

    12. Sept. 1970, The New Yorker (12 September 1970), Eigene Worte

Wikiquote, CC BY-SA 4.0

Auszeichnungen

Sonning Prize1975
Benjamin E. Lippincott Award1975
Emerson-Thoreau Medal1969
Sigmund Freud Prize1967
Fellow of the American Academy of Arts and Sciences1962
Guggenheim Fellowship1952
Honorary Doctorate from Princeton University

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Zur Person

Hannah Arendt (geboren am 14. Oktober 1906 in Linden, heute Hannover, als Johanna Arendt; gestorben am 4. Dezember 1975 in New York City) war eine deutsch-US-amerikanische politische Theoretikerin und Publizistin. Ihre jüdische Herkunft, die sie als zentrale Identität verstand, und die Erfahrung der Verfolgung durch das nationalsozialistische Regime prägten ihr Denken und ihr Engagement gegen Totalitarismus. Als säkulare, nicht assimilierte Denkerin war sie überzeugt, dass jüdische Identität nicht durch Anpassung, sondern durch aktives Handeln verteidigt werden müsse. Nach ihrer Emigration aus Deutschland im Jahr 1933 wirkte sie zunächst in Paris und später in den USA, wo sie sich als Journalistin, Hochschullehrerin und Autorin etablierte. Mit Werken wie Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft und Eichmann in Jerusalem wurde sie zu einer der bedeutendsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Arendt vertrat ein Konzept von „Pluralität“ im politischen Raum. Demnach bestehe zwischen den Menschen eine potentielle Freiheit und Gleichheit in der Politik. Wichtig sei es, die Perspektive des anderen einzunehmen. An politischen Vereinbarungen, Verträgen und Verfassungen sollten auf möglichst konkreten Ebenen gewillte und geeignete Personen beteiligt sein. Aufgrund dieser Auffassung stand Arendt rein repräsentativen Demokratien kritisch gegenüber und bevorzugte Rätesysteme und andere Formen direkter Demokratie. Ihre öffentlichen Stellungnahmen zu politischen Ereignissen waren unter Gegnern und Freunden häufig umstritten; ihre Zivilcourage wurde oft als Unnachgiebigkeit wahrgenommen und bekämpft, insbesondere ihre Arbeit zum Eichmann-Prozess. Vita activa oder Vom tätigen Leben gilt als Arendts philosophisches Hauptwerk. Als Quellen für ihre Überlegungen nutzte Arendt neben philosophischen, politischen und historischen Dokumenten unter anderem Biografien und literarische Werke. Diese Texte wertete sie wortgetreu aus und konfrontierte sie mit ihren eigenen Denkansätzen.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Vereinigte Staaten
Kategorie
Akademiker
Art
Akademiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1906 bis 1975 · im Alter von 69

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